alternativlos
"Das Wort suggeriert sachlich unangemessen, dass es bei einem Entscheidungsprozess von vornherein keine Alternativen und damit auch keine Notwendigkeit der Diskussion und Argumentation gebe"
Mit dieser Begründung wurde alternativlos vor einigen Wochen zum Unwort des Jahres 2010 gewählt. Eine gute Wahl wie ich finde, obwohl dieser Titel die damit verzierten politischen Entscheidungen wie die Griechenland-Hilfen, die Gesundheitsreform und Stuttgart 21 wohl kaum beeinflussen wird.
Mit einer ähnlichen Begründung haben Frank und Fefe ihren gleichnamigen Podcast schon im Sommer 2010 benannt, der seit Folge 1 auch auch von meinem Rechner eingesammelt wird. Für mich ist das neue Unwort des Jahres allerdings ein schöner neuer Kategoriebegriff, der sich gut neben leblos, willenlos und zeitlos in der Tagwolke macht. Ich weiss gar nicht warum ich da nicht schon eher drauf gekommen bin.
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