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HDR für Arme

Als informierter Digitalfotograf hat man kaum eine Chance den aktuellen Trend der Fotowelt zu verpassen: HDR!
Nun, der Grundgedanke ist ja auch ein Guter. Der Film von gestern oder der Sensor von heute sind technisch nicht in der Lage, den vollen realen Kontrastumfang des echten Lebens aufzunehmen - das menschliche Auge sehr wohl. Und so greifen wir tief in unsere Fototasche und ziehen mit Stativ, Fernauslöser, Linse und Body der Wahl los. Mit fester Blende, manuellem Fokus und voreingestelltem Weissabgleich bauen wir den Krempel vor dem lohnenswerten Motiv zusammen und aktivieren der Einfachheit halber eine Belichtungsreihe. Ein paar Auslösungen und Stunden später besichtigen wir die Kunstwerke dann am heimischen Monitor und überlassen den Rest einem Stück Software - fertig ist unser HDR Bild. Mal vom tuning abgesehen.

Allerdings bin ich bisher soweit noch nicht gekommen. Das technische Zubehör findet sich zwar auch in meiner Fototasche, doch mangelt es noch an der passenden Software, welche die einzelnen Bilder entsprechend zusammensetzt. Wenn ich mal irgendwann mit dem ganzen Gedöns vor dem Motiv des Jahres stehe, bemühe ich mich bestimmt etwas mehr darum.

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