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next generation computing

Mit ziemlich genau einem Jahr Verspätung bin ich jetzt auch in der Welt der Tablet-Computer angekommen. Obwohl ich mich ganz bestimmt nicht als fanboy bezeichnen würde, habe ich mich trotzdem für Apples Wunderflunder entschieden. Und wer mich auf twitter verfolgt weiß, das in meinem Haushalt binnen einer Woche sogar zwei iPads ihren Dienst tun: Ein texanisches iPad1 16GB WiFi und seit Samstag das iPad2, 64GB 3G in weiß. Redundanz schafft bekanntlich Sicherheit ;-)
Mangels Notebook (ok, ich habe noch ein Netbook, aber dazu hatte ich neulich schon was geschrieben) füllt das iPad bei mir die große Lücke zwischen Smartphone und Desktop Computer. Ob es das gut macht will ich in den kommenden Wochen rauskriegen. Das ein Tablet (egal ob iPad oder was anderes) kein vollwertiger Rechnerersatz ist, dürfte jedem klar sein. Aber mal abgesehen von CPU-lastiger Bild- und HD-Videobearbeitung idlet ein Desktop wahrscheinlich die meiste Zeit rum und produziert heiße Luft. Die inzwischen typischen Aufgaben eines Rechners sind neben dem Websurfen bei den meisten Menschen vermutlich email, facebook, twitter und etwas Text- und Tabellenverarbeitung. Und dafür braucht eigentlich kein Mensch einen i7 mit 8GB RAM und 400W Netzteil am 24 Zoll LCD.
iPad & Co. kommen alle mit inzwischen brauchbaren Webbrowser und email-Client daher, mit denen sich die genannten Dienste schon recht gut bedienen lassen. Apps für twitter, $social-network, sowie beliebter Dienste von ebay, Amazon, der Deutschen Bahn, aber auch Portalen wie heise oder dem Spiegel, machen die Sache noch bequemer und bieten meist eine deutlich besseres Userinterface als deren Webseiten. Auch Videos gucken, Blogs, epub und pdfs lesen, macht mit dem iPad deutlich mehr Spass als am Schreibtisch.

Das ist also alles kein Thema und auch nichts besonderns - eigentlich wie gemacht für eine immer-dabei und always-on Flunder wie das iPad.
Mich interessieren aber auch die klassischen »Bürotätigkeiten«. Mal sehen inwieweit Apples Pages, Numbers und Keynote die großen Officepakete auf dem Desktop ersetzen können. Wie kann ich z.B. xls-Anhänge aus emails bearbeiten und speichern? Kann man keynote-Folien in pdf umwandeln per Mail verschicken oder in die Dropbox legen? Und wie sieht es eigentlich beim Thema drucken aus? Kann ich tar.gz Files runterladen und auspacken?
Da gibt es sicher noch eine ganze Menge dieser "normalen" Tätigkeiten am Rechner, die auf dem ersten Blick mit einem Tablet nicht möglich sind. Ob und wie das mit dem iPad geht möchte ich in den nächsten Wochen nach und nach ausprobieren. Denn je mehr daily work ich mit dem iPad erledigen kann, desto weniger Zeit muss ich im Arbeitszimmer am Rechner sitzen. Gerade im kommenden Sommer sicher ein echter Gewinn ;-)

Durchschnitt: 3.3 (3 Bewertungen)
Bild des Benutzers ifranz

Hi,

schau Dir mal Documents To Go an. Bester Client um die M$ Office Dateien zu verwalten und zu bearbeiten.

LG, Alexx

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