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Das will ich auch...

Also was so manche Release-Manager bei der Arbeit rauchen, davon will ich auch mal ein Beutel haben. Gelegentlich liest man ja von lustigen und/oder grenzwertigen Produktbezeichnungen, aber die Leute von der Linux Live CD grml haben die mit Abstand abgefahrensten Versionsnamen für ihre Releases:

    * grml 2010.12 - codename Gebrüder Grml
    * grml 2010.04 - codename Grmlmonster
    * grml 2009.10 - codename Hello-Wien
    * grml 2009.05 - codename Lackdose-Allergie
    * grml 2008.11 - codename Schluchtenscheisser
    * grml 1.1 - codename Skunk
    * grml 1.0 - codename Meilenschwein
    * grml 0.9 - codename Dioptrienotto
    * grml 0.8 - codename Funkenzutzler
    * grml 0.7 - codename Bootenschnitzl
    * grml 0.6 - codename Winterschlapfn
    * grml 0.5 - codename Tokolytika
    * grml 0.4 - codename Eierspass
    * grml 0.3 - codename Hustenstopper
    * grml 0.2 - codename Satura
    * grml 0.1 - codename OS04

Kann man sich gar nicht ausdenken sowas....

Winter in der Stadt

Der Gütersloher Dreieicksplatz am vierten Adventssamstag um 15:22 Uhr. Ein Panorama aus vier iPhone Fotos.

Home computing

Nach einer mehrmonatigen Schaffenspause nehme ich jetzt wieder öfter meine Kamera zur Hand. Lange wusste ich eigentlich gar nicht mehr, was ich so fotografieren sollte. Natürlich spielt da auch die kalte Jahreszeit eine Rolle, in der es immer so schnell dunkel wird und der viele Regen aufs Gemüt drückt. Doch obwohl dieser Winter mal wirklich kalt ist und wir ungewöhnlich viel Schnee haben, kann ich mich nicht ernsthaft aufraffen um ein paar schöne Winterbilder machen. Nur einmal war ich los, aber ohne Sonne sieht auch noch so viel Schnee irgendwie langweilig aus.

WSR26

Diese fünf Zeichen können einem echt den Tag versauen. Oder genauer: die ganze Woche. Denn mehr stand auf der überweisung vom Zahnarzt nicht drauf, mit der ich dann beim Kieferchirurgen aufgeschlagen bin. »Heute gucken wir nur mal - ist kein OP Termin« meldete eine junge Stimme am Telefon, bevor ich mich auf den Weg machte. Doch der Doktor versteht unter »nur mal gucken« offensichtlich was deutlich anderes als ich. Die Details lasse ich mal besser weg aber wenn diese Aktion nur gucken war will ich die OP lieber gar nicht erst erleben. Meine Befürchtungen bestätigten sich dann noch bei der Terminsuche: »Nach der OP werden Sie drei Tage krankgeschrieben und besorgen Sie sich was zum kühlen «. Danke.....reicht schon....tut gar nicht mehr weh!

halb klein, halb gross

Ich habe mir am Montag bei Freunden mal den Asus EeePC angesehen. Die beiden haben sich die Winzlinge vom lokalen Mediamarkt geholt, als gerade die Palette aus dem Lager kam. Auf den ersten Blick sieht das Sub-Sub-Notebook wirklich nett aus - 3x USB, 1x LAN, Wireless und eine Webcam sind schon mal nett - einen VGA-Anschluss und ein $SPEICHERKARTEN-Slot habe ich auch nicht wirklich erwartet. Die Tastatur ist schon reichlich kompakt, die Tasten sehr klein, und das Touchpad passend winzig zum 7-Zoll Display, was in Summe natürlich zu der handlichen Größe des Eees führt. Die 512 MB RAM lassen sich schnell gegen große Chips auswechseln und auch die 4GB SSD kann wohl einer echten Harddisk Platz machen. Nach eigenen Angaben macht der Eee im Akkubetreib nach ca. 3 Stunden schlapp, was imho nicht wirklich viel ist - allerdings ist das Akkupack auch nicht das größte.
Mein Fazit: Nette Spielerei für einen wirklich korrekten Preis, aber weder als Ersatz eines 13- oder gar 15-Zoll Notebooks geeignet, noch klein genug um es immer dabei zu haben.

Kultur für Reiche

20080207-111605-00unglaublich!
Ich dachte erst ich lüge, als ich den Preis für ein Ticket in mittelmäßiger Lage für vielleicht zwei Stunden Stepptanz mit ein wenig Rahmenprogramm gesehen habe. Ok, ich hätte es auch günstiger haben können......so in letzer Reihe hinterm Stützpfeiler, aber selbst dafür muss man schon 90 Scheine hinlegen.
Also in die Halle werden so ca. 400 bis 500 Leute reingehen und laut Saalplan sind die meisten Plätze längst belegt. Was da an Kohle für nur eine Vorstellung übern Tisch geht.....ich will es gar nicht wissen.
Ich hoffe nur das sich die Veranstaltung bei dem Preis auch lohnt, und Fahrtkosten, Parken, Essen und Getränke kommen ja sowieso noch dazu.

Bremslos

Per Knopf auf dem Wischerhebel kann ich die verschiedenen Funktionen des Boardcomputer meines Autos durchschalten und mir den Verbrauch und sowas anzeigen lassen - nix besonderes. Auch die Kontrolle der Bremslichter beim jedem Start ist nichts wirklich dolles aber das mir mein Auto sogar meldet, das meine Bremsen runter sind, beeindruckt mich ja wirklich. Also ich fahre jetzt keine fetten Fünfer oder ne C-Klasse oder sowas, sondern nur einen kleinen Opel - da hätte ich solchen "High Tech" nicht erwartet. Naja.... da mich die INSP-Anzeige auch schon einige Wochen anblinkt werde ich wohl mal ein Wartungsfenster einlegen müssen.

langsam wird es Zeit...

...für Winterreifen.
Wie sich sicher noch viele erinnern, durften wir letztes Jahr in diesen Breitengraden bedenkenlos mit Sommerreifen überwintern - von einer Hand voll kalter Tage mal abgesehen. Und so hatte ich ja gehofft mir den Umbau auch dieses Jahr ersparen zu können, doch daraus wird wohl nix. Wenn das so weitergeht muss ich wirklich auf »angemessene Bereifung« umsteigen und die festgegammelten Felgen mit nem Motek runterkloppen. Kann man sich was schöneres vorstellen, als bei diesem Wetter unterm Auto nach der richtigen Stelle für den Wagenheber zu suchen? Brrrr....

FritzCarderei

Ich habe mal wieder das zweifelhafte Vergnügen eine AVM Fritz!Card PCI auf einer Etch-Kiste mit Standard-Kernel an rennen zu bekommen. Vor ca. zwei Jahren habe ich das schonmal gemacht, aber mangels Doku wieder verdrängt. Zum Glück ist die bash_history lang genug um meine damaligen Basteleien jetzt noch nachvollziehen zu können.
Als erstes brauchen wir mal ein paar Packete:

# aptitude install capiutils linux-headers-`uname -r`

Dann holen wir die aktuellen Treiber von AVM und packen den Kram in /usr/src/ aus:

# cd /usr/src
# wget http://www.avm.de/files/cardware/fritzcrd.pci/linux/suse.93/fcpci-suse93...
# tar xzf fcpci-suse93-3.11-07.tar.gz

make opt

Jedes mal wenn ich irgendwas baue und mir am Ende denke "Sooooo, das schreibste jetzt mal auf, damit du beim nächsten Mal nicht wieder so lange brauchst", siegt recht schnell die Faulheit - ich schreibe also nichts auf.
Gestern war wieder so ein Tag. Gestern habe ich den betagten Asterisk v1.2.irgendwas durch einen aktuellen v1.4 ersetzt. Das ansich ist ja wirklich keine grosse Sache, aber hier handelt es sich um einen H.323-Konferenzserver. Ich wusste noch das ich irgendein zaptel-Zeug für das Timing und natürlich einen H.323 Channel drankompilieren muss, aber was und in welcher Reihenfolge durfte ich in den folgenden Stunden neu erfahren. Weil ich die zaptel Kernelmodule erst nach der Übersetzung des Asterisks gebaute hatte kam dieser erstmal ohne app_meetme daher - also das Ganze nochmal nur in anderer Reihenfolge. Richtig Zeit gekostet hat aber der H.323 Channel. Der oh323 channel driver wollte irgendie gar nicht mehr übersetzt werden. Ich habe zig Versionen von pwlib und openh323 miteinander kombiniert, die dann entweder selbst schon krepierten oder oh323 nicht gefielen.....was für ein Drama. Als ich dann nahezu alle Howtos und Versionsempfehlungen erfolglos durch hatte, suchte ich mir eine Alternative. Schnell bin ich bei ooh323c aus den Asterisk Addons gelandet. Dieser channel driver ist deutlich umgänglicher, widerstandslos ließ er sich kompilieren und im Asterisk implantieren. Spannend wurde es dann wieder mit der DTMF-Erkennung für die Konferenzsteuerung. Mit den Einstellungen aus der oh323.conf war keine Blumentopf zu gewinnen - weder aus dem PSTN oder von einem slowstart H.323 Endgerät wurde mir Zugang gewährt. Wirklich zum heulen.
Wieder viele tcpdumps und Minutendekaden später habe ich endlich die passenden Settings gefunden um DTMF aus Festnetz, Mobilfunk und H.323-Wolke korrekt zu erkennen und dem Konferenzserver endlich wieder Leben einzuhauchen.

Jetzt werde ich es mir aufschreiben, ganz bestimmt. Oder....hab ich das nicht gerade getan?