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next generation computing

Mit ziemlich genau einem Jahr Verspätung bin ich jetzt auch in der Welt der Tablet-Computer angekommen. Obwohl ich mich ganz bestimmt nicht als fanboy bezeichnen würde, habe ich mich trotzdem für Apples Wunderflunder entschieden. Und wer mich auf twitter verfolgt weiß, das in meinem Haushalt binnen einer Woche sogar zwei iPads ihren Dienst tun: Ein texanisches iPad1 16GB WiFi und seit Samstag das iPad2, 64GB 3G in weiß. Redundanz schafft bekanntlich Sicherheit ;-)
Mangels Notebook (ok, ich habe noch ein Netbook, aber dazu hatte ich neulich schon was geschrieben) füllt das iPad bei mir die große Lücke zwischen Smartphone und Desktop Computer. Ob es das gut macht will ich in den kommenden Wochen rauskriegen. Das ein Tablet (egal ob iPad oder was anderes) kein vollwertiger Rechnerersatz ist, dürfte jedem klar sein.

Lightroom Einstellungen von einem Katalog in einen anderen übernehmen

Bild des Benutzers tbals

Mein etablierter Fotoworkflow ist eigentlich schon recht rund, aber immer noch ein wenig kompliziert. Gerade wenn es mal schnell gehen muss, bearbeite ich Fotos ausversehen im falschen Katalog. Ohne jetzt ins Detail zu gehen durchlaufen bei mir neue Bilder von der Kamera bis zum eigentlichen Ziel zweimal Lightroom - allerdings in verschiedenen Katalogen:

  • Im ersten Katalog importiere ich die Bilder von der Kamera, bennene sie dabei automatisch um, entsorge dann im ersten Lauf alle definitiv unbrauchbaren Fotos und passe noch den Verzeichnisnamen an.
  • Im nächsten Schritt ziehe ich die Bilder an Lightroom vorbei durch ein paar nette Tools und Makros um sie zu geotaggen und die wichtigsten EXIF/IPTC Header und Stichwörter zu schreiben.
  • Dann starte ich Lightroom mit meinem Hauptkatalog und importiere dort die Bilder erneut, wobei ich sie aber im vorhandenen Verzeichnis liegen lasse. Da hier keine Bilder kopiert werden, gehts recht schnell und sie sind nun inc. aller EXIF- und Geoinformationen im Lightroom Katalog.
  • Jetzt sortiere ich noch mal in Ruhe aus, bearbeite alle anderen im Entwickeln-Modus und beschrifte bzw. bewerte sie, bevor das Ergebnis dann für Web, Druck oder sonst was exportiert wird.

Hürdenlauf

Ich schrieb ja schon mehrfach über meine Ideen und Bemühungen, mein Standardbetriebssystem von Windows XP auf MacOS umzustellen. Da ich aber nicht so recht einsehen wollte, mir nur wegen besserer MacOS-Unterstützung ein neues Motherboard und/oder DVD-Laufwerk zu kaufen, habe ich ein paar Wochen länger gebraucht, die passende Distribution für meine Rechner zu finden und korrekt ans Laufen zu bekommen. Nach unzähligen Installationsvarianten habe ich es dann doch geschafft und bin inzwischen weitestgehend glücklich mit dem neuen Betriebssystem. Das dann trotz aller Versuche der Mikfrofon-Eingang nicht funktioniert und sich der Rechner beim runterfahren nicht ausschaltet habe ich akzeptiert - es ist und bleibt nunmal ein PC. Doch so ganz ohne Umbau ging es wirklich nicht; mit der onboard Grafik mochte keine Distribution arbeiten. So habe ich mir bei ebay eine gute alte und sparsame Radeon HD 2600XT mit dual DVI für knappe 20€ gekauft, auch wenn diese wider meiner Pläne mit GPU-Kühler daher kommt. Glücklicherweise ist er sehr leise und kaum zu hören. Ich hätte ja gerne eine neuere und passive Karte genommen, aber MacOS scheint nur ein paar handverlesene ATI Grafikkarten zu supporten. ...

Halsabschneider

Zum wiederholten Male denke ich darüber nach, mit einen Mac auf den Schreibtisch zu stellen - oder besser darunter. Der Gedanke beruht hauptsächlich auf zwei immer wiederkehrenden Gründen:

  • Windows XP kann nicht mehr als 3GB RAM verwalten und der Nachfolger Vista ist kaum zu gebrauchen
  • Für Linux gibt es keine echte Bildbearbeitung und -verwaltung, schon gar nicht wenn man mit RAW Files arbeitet

Auch ohne rosa Brille gibt es bestimmt noch viele andere Gründe, warum ein Mac der bessere Rechner sein kann. Allerdings kenne ich als langjähriger Linuxer die typischen OS flamewars zu Genüge - darum reichen mir diese beiden unreligiösen und handfesten Punkte ersteinmal.

15 Jahre später

Windows 7 in einer virtuellen Maschine unter Debian Linux

1995 kam mit Windows 95 ein neues User Interface, welches die bis dahin noch getrennten Datei- und Programmmanager ablöste: Der Explorer. Bis zum heutige Tage ist der Explorer das Standardwerkzeug für die Dateiverwaltung, und das soll sich auch in der neusten Version Windows 7 augenscheinlich nicht ändern.

Die Krücke Vista konnte ich bisher erfolgreich ignorieren - XP rennt auf meinen wenigen Windows Rechnern noch ganz gut. Ob ich Windows 7 auch ignorieren werde, vermag ich jetzt noch nicht zu sagen.

mehr HDR

20081003-142828-hdr 20081003-142728-hdr 20081003-140328-hdr 20081003-135958-hdr
Mangels Stativ sind das "nur" Fake-HDRs. Ich habe aus dem RAW-Fotos mehrere JPGs von -3 bis +3 EV exportiert und die dann zum HDR zusammengerechnet. Der fehlende Kontrastumfang ist stellenweise nicht zu übersehen. Mehr Fotos habe ich leider nicht, da uns der Wachschutz erwischt und vom Gelände geworfen hat.

Das war ja einfach

Kurz nach Apples Bekanntgabe der neuen iphone/ipod touch Firmware Version 1.1.4 war auch schon in einschlägigen Blogs zu lesen das auch mit der neuen Version ein Jailbreak sehr leicht durchzuführen sei - zumindest auf der 8GB Hardware. Ich habe trotzdem gewartet und meinen Touch bis heute auf 1.1.2 gelassen, zumal es auch keine wirklich neuen Super-Highlights mit dem update gibt. Mehr aus Interesse als Notwendigkeit habe ich das dann heute mal nachgeholt, und wie von ZiPhone empfohlen habe ich in iTunes auf 1.1.4 wiederhergestellt anstatt aktualisiert. Da war der Player quasi werksfrisch leer und jungfräulich. Der eigentliche jailbreak war dann dank ZiPhoneGUI nach einem Klick und 3 Minuten warten erledigt - wirklich kinderleicht. Im Installer hab ich dann noch ein neues Repository hinzugefügt, um die iphone-Tools installieren zu können. Der Rest ist reine Fleißarbeit: Anwendungen nach belieben installieren, Mail einrichten, WLAN-Keys versenken und alle Inhalte wieder drauf syncen. Schade nur das die Notizen und der Inhalt der Lockbox verloren gegangen sind.

Bescherung, Teil 2

Weihnachten ist vorbei, die Völlerei hat ein Ende und ich kann mich wieder bewegen.
Nun steht er da, der neue Rechner, zwar leise aber noch reichlich nutzlos und netzlos. Doch das zu ändern war nicht ganz so trivial wie ich erhofft hatte. Das neue Leistungswunder soll sich ja hauptsächlich der Bildverwaltung und -bearbeitung widmen, und so bedarf es natürlich unser aller Lieblingsbetriebssystem aus Redmond....nein, nicht Vista! Wie ich gelesen habe solle man moderne Festplatte doch im AHCI-Modus betreiben, welcher NCQ unterstützt alles viel schneller macht. Schade nur das der Windows XP Installer trotz SP2 jetzt den SATA-Controller nicht erkennt und daher auch keine Festplatte findet und folglich nicht installiert werden kann. Das wusste intel wohl und hat vorrausschauenderweise der Hauptplatine eine Treiberdiskette beigelegt, die auch bestimmt gute Dienste leisten würde, ...wenn man denn ein Diskettenlaufwerk anschliessen könnte! Denn das DG33TL kommt ohne Floppycontroller daher.
Keine siebenvierzig Installationsversuche später wurde auch die USB-Floppy erkannt - und wehe du drückst F6 auch nur eine Sekunde zu früh oder zu spät........Details. Der Rest ist reine Fleißarbeit. Treiber installieren, 562 Windows-Updates (oder gleich das SP3 RC) hinterherschieben und Software installieren - so eine Windows-Karre neu zu machen dauert immer Tage.

Bescherung, Teil 1

Inzwischen ist mein neuer Rechner in Einzelteilen eingetroffen und ich habe die beiden letzten Nächte mit dessen Zusammenbau verbracht. Da ich sonst nur museumsreife Hardware betreibe, an der ich auch gelegentlich noch etwas rumschraube, war die Montage aktuellster Teile mal wieder eine spannende Erfahrung. Obwohl die Schrauberei relativ problemlos verlief vergingen trotzdem ein paar Stunden bis ich endlich erstmalig den Powerbutton drücken konnte. Für ein paar Sekunden dachte ich "ahhh....Powerkabel noch nicht dran", aber schnell meldete mein Sehzentrum eine gegenteilige Wahrnehmung als meine Ohren zum Thema eingeschalteter Computer: Die Power-LED war an. Unglaublich wie leise die Kiste wirklich ist - jetzt weiss ich was 0,5 Sone bedeutet.

Computawetta

Bildbearbeitung ist schädlich!
Für mich auf jeden Fall. Da sitzen ich nun, wieder 1600 Fotos mehr, und denke mir, hier und da könnte man der fotografischen Vollendung noch etwas nachhelfen. Ein langweiliger Himmel, ein störendes Kabel, rote Augen, ungewünschte Objekte am Bildrand...das muss ja nicht so bleiben. Schon gar nicht wenn die schönsten hundert bis zweiundzwanzigtausend Bilder auf Papierabzüge entwickelt werden sollen.
Denn nicht jede/r kann oder möchte sich eine undokumentierte Webgallerie ansehen, schon gar nicht wenn es keine Geschichten dazu gibt. Doch der Weg zum perfekten Bild ist lang - ob nun fürs Web oder für Oma auf Papier. Ich habe zwar inzwischen angefangen meine Sammlung zwecks Rating und Verschlagwortung durch eine Bildverwaltung zu schieben, aber so richtig glücklich bin ich damit nicht. Das Programm ist langsam und scheint auch hin und wieder eine Einstellung "zu vergessen". Außerdem genehmigt es sich ordentlich Platz für eine eigene Datenbank und zum cachen - für die letzten Urlaubsbilder sind satte 800MB auf der lokalen Platte draufgegangen, obwohl die Fotos als solche auf einem NAS liegen. Naja... andere Baustelle. Technisch ist das auf jeden Fall der richtige Weg. Beim übertragen auf den Rechner die Fotos gleich passend drehen, umbennen und grob verschlagworten spart Arbeit. Dann beim ersten Sichten gleich bewerten, genaue Stichwörter vergeben und den Pixelschrott gleich aussortieren spart Zeit und Diskspace. Dank der vielen Filter habe ich schnell die Sammlung für die Weiterverarbeitung zusammen.
Doch dann gehts ers richtig los. Tonwertkorrektur, Kontrast, Farbbalance hab ich auch halbwegs automatisiert aber z.B. dunkle Stellen nachbelichten und Lichter etwas dämpfen ist schon deutlich mehr Handarbeit. Richtig Stunden verbrennen dann die Beispiele hier. Den Himmen nahtlos austauschen oder das Stromkabel entsorgen kann schonmal einen halben Tag kosten - pro Bild! Aber die meiste Zeit habe ich wohl in diesem Portrait versenkt. Ein feiner Schatten zeigt die "vorher-nachher"-Grenze. Kaum ein Unterschied zu sehen? Genau das dauert so lange.