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Über Netbooks

Ich bin ja ein großer Fan kleiner Notebooks. Mit so kiloschweren Geräten mit großen Displays und XXL-Tastaturen (inc. Nummerblock) kann ich nicht viel anfangen. Natürlich sind 15 Zoll oder mehr und eine hohe Auflösung gut zum arbeiten aber dafür habe ich meinen Desktop. Diese Meinung vertrete ich schon lange und so habe mir deshalb 2004 ein 12-Zoll IBM Thinkpad X31 gekauft. Klein, leicht, handlich – ideal als mobiler Zweitcomputer. Ideal für mich. Jahrelang war ich damit sehr zufrieden und das gute Stück tut bis heute seinen Dienst ohne auch nur einmal eine Werkstatt gesehen zu haben. Natürlich ist die Hardware schon tüchtig in die Jahre gekommen. Mit einem alten Pentium M und 512MB RAM kann man inzwischen keine großen Sprünge mehr machen. Aber zum normalen surfen, Mails lesen und Textverarbeitung reicht das noch allemal, und so dient das alte Thinkpad inzwischen als Leihgabe in einem Stundentenhaushalt.

Daten suchen ein Zuhause - Teil 1

Wohin mit den ganzen Bytes.
Die Tage ist es mir mal wieder so richtig aufgefallen: Ich habe keinen brauchbaren Storage und kein echtes Backup! Die gut 3,5 Jahre alte TeraStation Pro 1.0 fing laut an zu piepen, das Display meldete eine defekte Platte. Da ich mich damals für eine RAID-5 Konfiguration entschieden hatte, sind immerhin keine Daten verloren gegangen. Gut Sache, aber schreiben werde ich da erstmal nichts mehr.
Mitte 2006, in Zeiten von 160GB Harddisks, hatte ich mich für diesen relativ günstige Storage entschieden. Mit 4x 250GB war er schon recht gut dimensioniert, aber halt kein Leistungswunder. Anfangs benutze ich den Kasten als normalen Netzwerkspeicher und hatte kaum noch lokale Daten, aber die schlechte Schreibperformace wurde immer nerviger - das kopieren eines DVD ISOs dauerte ca. 40min - und ich entschied mich die TeraStation nur noch als Backup zu verwenden und doch wieder lokal zu speichern. Die meiste Zeit war der Kasten also aus und nur wenn ich mal wieder ein paar Gigabyte Fotos "sichern" wollte oder ein altes mp3-Album suchte, klemmte ich ihn wieder an. ...

Krücke 3.0

Vor knapp zwei Wochen habe ich meinen betagten iPod touch 1G mit Apples neuster Software iPhone OS 3.0 beglückt. Natürlich ist mir nicht entgangen, das die meisten neuen Features nur auf dem iPhone, vorzugsweise dem 3G(S), sinnvolle Verwendung finden, und wie ich die Tage in einem Podcast hörte, sind wohl nur die wenigsten Touch User motiviert, ein Softwareupdate durchzuführen, das ihnen kaum nennenswerten Vorteile bringt, und für das sie auch noch 8€ bezahlen sollen. ...

15 Jahre später

Windows 7 in einer virtuellen Maschine unter Debian Linux

1995 kam mit Windows 95 ein neues User Interface, welches die bis dahin noch getrennten Datei- und Programmmanager ablöste: Der Explorer. Bis zum heutige Tage ist der Explorer das Standardwerkzeug für die Dateiverwaltung, und das soll sich auch in der neusten Version Windows 7 augenscheinlich nicht ändern.

Die Krücke Vista konnte ich bisher erfolgreich ignorieren - XP rennt auf meinen wenigen Windows Rechnern noch ganz gut. Ob ich Windows 7 auch ignorieren werde, vermag ich jetzt noch nicht zu sagen.

tbals.de

Eine schon etwas ältere Spielerei, die mal nach einem verregneten Abend rausgekommen ist.

Die Kalenderseuche

Der Trend geht ganz klar zum Fünft-Kalendar. Die Situation ist verzwickt.
Tagsüber sitze ich an einem Debian Rechner und starre auf ein Mozilla Thunderbird Icedove mit der bekannten Lightning Erweiterung. Gute 1000 Pixel weiter links steht ein Windows Rechner mit unserem tollen Oracle-Kalender, der inzwischen in ein noch viel tolleres Outlook eingebunden ist. Falls ich es mal wagen sollte nicht am Platz zu sein, trage ich ein schnuckeliges Sony Ericsson Handy mit mir rum, welches dann Kalender No. 3 wäre. Da ich auch ein Leben neben der Arbeit führe, gesellt sich zum Firmen-Handy noch mein frisch erworbenes Nokia E71, welches kürzlich ein altes C702 abgelöst hat. Und da zwei Mobiltelefone noch nicht genug für die ganzen Taschen in Jacke und Hose sind, habe ich selbstredend auch immer mein iPod Touch dabei - und so kommen wir auf nicht weniger als fünf elektronische Kalender!

Vielleicht Xen, vielleicht nicht.

Virtualisierung ist hip. Und öko. Und sowiewo.
Da inzwischen der Umzug weitestgehend erledigt, die alte Wohnung übergeben und die meisten Kartons ausgepackt sind, kann ich mich langsam wieder mit den normalen Belanglosigkeiten unserer Zeit beschäftigen. Nachdem ich vor einigen Monaten mein Glück mit OpenVZ und Linux VServer versucht habe, wollte ich mir jetzt mal den Quasi-Testsieger Xen vorknöpfen - doch wirklich weit gekommen bin ich gestern irgendwie nicht.
Ich habe mir meinen noch halbwegs brauchbaren Testrechner geschnappt und ihm erstmal mit dem »Etch-n-half«-Netinstaller aller Altlasten entledigt - soweit nix dolles. Anhand dieser Anleitung für nicht-Xener folgte dann die Installation des Xen Kernels plus notwendiges Drumherum. Das hier jetzt nicht die neuste Version auf die Platte kam ist man als "Debian stable" User ja gewohlt, aber das Neuste braucht man ja sowieso nie. Doof fand ich jetzt erstmal das Zwangsdowngrade von 2.6.24 auf 2.6.18, weil Xen wohl "broken with 2.6.24" ist. Soso. Erstmal egal.
Nach dem reboot startete dann der Xen 3.0.3 Hypervisor (heisst das so?), allerdings reichlich netzlos. Irgendwie gab es kein eth0-Interface obwohl der Treiber doch geladen ist - also nochmal per Hand:

# modprobe -r b44
# modprobe b44
  [..] b44: No usable DMA configuration, aborting.
  [..] b44: probe of 0000:07:00.0 failed with error -5

Ganz was feines! Etwas googlen brachte es zu Tage: Xen 3.0 hat Probleme mit dem Broadcom 44xx. War ja klar. Je mehr ich darüber las, desto klarer wurde es mir: Xen 3.0 ist sowieso doof und 3.1 rockt. Also nun doch! Offensichtlich gibt es aber keine Xen 3.1 Packete für Debian stable[einhalb] - selbermachen ist also angesagt. Soweit ich gelesen habe scheint auch das nur mit dem 2.6.18 zu gehen.....was ein Drama.
Dabei will ich doch nur ein wenig testen ob Xen gut für mich ist.
Vielleicht solte ich einfach noch eine andere LAN-Karte einbauen...oder? Andererseits....es gibt ja auch schon Xen 3.2...und Ubuntu »inc. all«....und backports.org...... Oder ich lasse es einfach!

lokalisiertes Hollywood

Die Tage habe ich einen recht guten Hollywood-Film gesehen bei dem mir im besonderen Maße die deutsche Übersetzung aufgefallen ist, denn neben der selbstverständlich deutschen Tonspur gab es hier auch ungewöhnlich viel übersetztes Bildmateral. Ich meine bei so nebensächlichen Detailaufnahmen wie z.B. eines Buches oder sowas innerhalb eines Schnittes kann ich mir noch vorstellen wie da lokalisiertes Bildmaterial nachträglich erzeugt und eingebaut wird, aber wenn hinter den Personen im Vordergrund so leicht außerhalb des Fokus deutschsprachige Overhead-Folien ins Bild auf einen Projektor geschoben werden, halte ich das schon für very advanced.

Klecks-los

Letzten Sonntag waren wie zum allerletzten Brunch im Cafe Klecks. Und was hab ich mich nach tagelanger Abstinenz aufgrund meiner OP auf ein gemüliches Frühstück gefreut, doch dafür war es wirklich schlecht besucht. Naja....so brauchten wir uns wenigstens nicht um die Brötchen oder die Götterspeise zu prügeln. Ende April macht nun nach 15 Jahren eines der besten Kneipen-Cafes der Stadt den Laden dicht. Gründe und Hintergründe gibt bestimmt in der lokalen Presse genug zu lesen, doch traurig ist es trotzdem. Keine Ahnung wo wir demnächst hingehen sollen, wenn wir mal wieder hungrig oder kaffeedurstig durch die Stadt rennen - viel Auswahl gibt es ja hier nicht. Und ein paar Parkmünzen habe ich doch auch noch!
Einmal werde ich es bestimmt noch schaffen mich Ultimo-lesend an einer Schüssel Michkaffee festzuhalten, wärend ich auf meinen letzten klecksischen Broccoli Auflauf warte.....

Versorgungsengpass?

Was ein MP3-Player wohl am besten können sollte ist das Abspielen von MP3s. Doch genau damit habe ich mich mit meinem neuen Berührungs-Obst noch am allerwenigsten beschäftigt. Zu verlockend sind all die netten Gimmicks wie surfen, Mails lesen, Videos gucken und Google Maps - vor allem das besondere Zusammenspiel all dieser Features. Erwartungsgemäß saugen solche Spielereien auch deutlich mehr am Akku also reines Lauschen der musikalischen Klänge, vor allem weil man dafür das Display selten bis gar nicht braucht und WLAN deaktivieren kann.
Am nahenden Wochenende werde ich mir die Akkulaufzeit mal mal genauer ansehen. Von Samstag Morgen gegen 6 Uhr bis Sonntag Frühabend gehts per Bus nach Berlin. Viele Stunden Fahrt und zwei lange Tage in der Hauptstadt soll der Touch ohne Steckdose überstehen. Ich bin mal gespannt wie weit ich damit komme.