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Urlaubsbilder fertig

20110906-142237-095Ende September war ich bekanntermaßen für drei Wochen in Texas.
Natürlich hatte ich auch meine Kamera dabei und wie nicht anders zu erwarten bin ich mit reichlich Fotos und vollen Speicherkarten wiedergekommen. Wie immer war da auch einiger Schrott bei und von dem Rest mußte ich nochmal gut die Hälfte aussortieren.
Der Polfilter war wirklich eine gute Investition, doch den neuen Graufilter habe ich nicht verwendet. Vermutlich ist ein ND64 (minus 6 Blenden) doch etwas viel für spontane Urlaubsfotografie.
Die meisten Bilder habe ich nicht bearbeitet, doch bei einigen finde ich die 70er Jahre Farben sehr passend.

Klickt ins Bild um das ganze Album zu sehen.

Dead End

Nun sind sie um, meine drei Wochen in Texas. Genaugenommen war ich nur in Süd-Texas und ein paar Tage in Louisiana. Knappe 2000 Meilen mehr hatte der Ford auf der Uhr als ich gestern wieder abgegeben hatte, keine Ahnung wie die so zusammengekommen sind. Nach New Orleans und zurück sind es fast 800 Meilen, aber die Fahrt hat sich wirklich gelohnt. Eine sehr bunte und lebendige Stadt genau so wie ich sie mir vorgestellt hatte. Überall hört man Musik, alte Männer sitzen mit ihren Saxophons auf Parkbänken und kleine Gruppen spielen an Strassenecken. Die meiste Zeit haben wir im French Quarter verbracht, die vermutlich bekannteste und schönste Ecke der Stadt. Wir hatten ein Hotel direkt in der Bourbon Street, also wirklich mitten im bunten und lauten Nachtleben.

Kinder, wie die Zeit vergeht

Es ist schon wieder Sonntag Abend. Inzwischen der dritte Sonntag hier in Texas. Es ist immernoch sehr warm und es hat immernoch nicht geregnet.
Letztes Wochenende sind wir wie geplant mit den Cross-Mopeds auf eine Rennstrecke gefahren. Wir waren fünf Leute mit drei Mopeds, da war ich als Newbie immer gut aufgehoben :-) Wir sind da auch ohne menschliche Verluste durchgekommen, allerdings haben die Mopeds ein paar Defekte erlitten. Den Montag drauf war hier Feiertag und wir sind zu dritt nach Galveston gefahren. Eine gemütliche Küstenstadt direkt am Golf von Mexico, die den Tag allerdings recht zahlreich aufgesucht wurde. Unter anderem haben wir ein wenig am Strand gesessen und Pelikane fotografiert.

100 Meilen

Gestern habe ich mir einen ruhigen Tag gemacht. Ich habe mit dem Auto eine Runde über die texanischen Dörfer gedreht. Gute 100 Meilen sind dabei zusammengekommen obwohl es auf der Karte nur wenige Zentimeter waren. Texas ist ziemlich genau doppelt so groß wie Deutschland. Von hier nach El Paso ist etwa so weit wie von Hamburg nach München und wieder zurück :-)
Dallas, Austin und San Antonio sind dagegen fast um die Ecke.

Touch the Moon

Nachdem man sich 10 Minuten die Straßenkarte von Houston angesehen hat, kann man sich verkehrstechnisch schon grob orientieren. Trotzdem habe ich Kais Navi auf dem Web zum Houston Space Center mitgenommen, auch wenn die meiste Strecke nur Highway und Freeway war. Mein Weg führte mich über die Interstate 45 auch mitten durch Downtown. Vermutlich kein Vergleich zu New York oder ähnliches, aber auch Houstons Skyline sieht schon recht beeindruckend aus. Nach gut einer Stunde Fahrt bin ich dann beim Space Center angekommen. Am Eingang wurde gleich mein Rucksack durchsucht, der Sicherheit wegen. Wissen schon. Ich kam dann passend zur behind-the-scenes NASA Tram Tour an, die ich gleich als erstes mitgemacht hatte. Wir besuchten das historische Mission Control Center, was in den 60er und 70er Jahren in Betrieb war. Von dort aus wurden die meisten Apollo Missionen koordinert und begleitet.

Hallo Texas

Auch die dritte Nacht war für mich recht kurz, ich brauche immer ziemlich lange um eine Zeitverschiebung zu verkraften. Gestern habe es ruhig darum auch angehen lassen. Ich war hauptsächlich im Haus, habe viel gesurft und einiges über Texas und Houston gelesen. Gegen 3pm habe ich mal Ela bei der Arbeit besucht und mir wurden als Freund aus Deutschland gleich die Getränke spendiert.
Gestern kam auch UPS und hat die bestellten Filter gebracht, die ich noch von Deutschland aus bei amazon.com bestellt und hier hinliefern lassen hatte. Am späten Nachmittag habe ich mich erstmalig in meinem Leben auf ein Moped gesetzt. Kai hat sich diesen netten Fun-Crosser gekauft, eine 125er Kawasaki mit 34 PS und ohne Strassenzulassung. Die Karre hat kein Licht, keine Tachos, keine Spritanzeige, keinen Ständer - eigentlich nix :-)

Here I am

Mein Tag zwei in Houston hat gerade angefangen. Ich sitze im Haus von Kai und Ela und trinke eine Tasse Kaffee. Aber der Reihe nach.
Als letzten Sonntag Kai und Ela in Frankurt in den Flieger stiegen, habe ich mich einfach daneben gesetzt. Ok, ein Ticket hatte ich natürlich und Urlaub war auch eingereicht, aber genau so war es auch geplant. Wir sind um 7 Uhr morgens zusammen nach Frankfurt gefahren und haben bei Continental Airlines für den Flug nach Houston Texas eingecheckt, Kai und Elas aktuelle Heimat. Drei Stunden vor Abflug muss man bei Flügen in die USA da sein. Die ersten Fragen beim Koffer aufgeben beschränkten sich auf meine geplante Rückreise - das war einfach und ich hatte den ersten Aufkleber auf dem Pass.

Urlaubsstimmung

In gut 3 Wochen geht es endlich wieder in den Urlaub. Als kleine Einstimmung hier mal eine Weltreise in 60 Sekunden, auch wenn ich nur ein einziges Land besuchen werde.
Eine witzige Idee jeden Ort nur eine Sekunde zu zeigen und macht auch richtig Lust auf Urlaub.

Kurzurlaub, die zweite

Meine Kurzurlaubswoche auf Langeoog geht nun zu Ende. Es ist Freitag und ich sitze im wohl einzigen all-in-one Cafe/Restaurant/Kino mit öffentlichen WLAN der Insel, während quasi alle sich die ersten Minuten des WM-Eröffnungsspiels ansehen. Heute ist der erste richtige Regentag. Der Himmel grau in grau und es schüttet schon seit Stunden. Die Tage waren hier ganz angenehm, alleine mal eine Woche keine Autos sehen, hören und riechen ist schon Gold wert. Das Wetter war echt ok, viel Sonne, etwas Wind und manchmal auch etwas regen - Inselwetter halt. Aber ich mag die Küste, die Dünenlandschaften, das Meeresrauschen und das ganze drumherum. Langeoog ist von uns aus in ca. 3,5h zu erreichen und auch nicht übertrieben teuer. Man sollte aber für eine Woche parken, die Fähre und Kurtaxe etwa 100€ overhead einplanen, aber Appartements und Versorgung gibt es halt wie überall von günstig bis teuer. Allerdings hat man nach einer Woche wirklich alles gesehen, war in jedem Cafe und hat die Insel mindestens einmal umradelt. Länger würde ich nicht bleiben wollen, sonst wird es sicher langweilig. Ich nehme die Fähre morgen um 11:30h, dann ist meine Woche um.
UPDATE: Ich habe heute ein paar Fotos hier in die Gallery hochgeladen.

Fernweh

Als gerade im Autoradio eine Anmoderation mit den Worten »Same Same but Different« begann, fühlte ich mich schlagartig acht Monate und 10.000km östlich zurückversetzt. »Same Same but Different«, diese Worte sah ich in Phnom Penh überall. Sie standen auf jedem zehnten T-Shirt, auf Souvenirs aller Art und sogar auf handgemalten Werbetafeln irgendwelcher Strassencafes. Man hörte sie von Tourguides, von Barkeepern und von jedem, der versuchte, die wenigen Touristen in seinen Laden zu locken. Letztendlich dienten sie einer einfachen und allgemeingültigen Erklärung jeglicher asiatischer Andersartigkeit zu gewohnt Heimischem.
Der Mann im Radio sprach weiter und erzählte von einem neuen gleichnamigen Film, der diese Woche in die Kinos kommt. Es geht um einen Jungen, der in Kambodschas Hauptstadt seine große Liebe entdeckt und sie später heiratet, obwohl sie eine AIDS kranke Ex-Prostituierte ist. Natürlich ist das nicht meine Story aus Kambodscha. Aber so ein bischen abenteuerlich war mein Trip ja auch, und alleine deswegen werde ich mir den Film ganz sicher ansehen.

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