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Zwischenzeitbeschäftigung

Ist ja jedes Jahr irgendwie das gleiche. Die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr fühlen sich so komisch und über an. Sofern man nicht arbeiten muss, gibt es gefühlt nicht viel zu erledigen und kann sich endlich mit allerlei zeitintensiven und mitunter sinnfreien Aufgaben beschäftigen, für die man sonst keine Lust und/oder keine Zeit hat.
Ich hatte mir für diese Zwischenzeit vorgenommen meine Fotoansammlung etwas zu pimpen. Auch wenn ich dieses Jahr die Kamera viel zu oft in der Fototasche blieb, sind doch nicht zuletzt durch den Urlaub einige Tausend Fotos zusammen gekommen. Doch meistens habe ich meine Bilder nicht getaggt und auch keine Geoinformationen hinzugefügt. Beides dauert recht lange und ist gerade bei großen Alben eine wirklich lästige Arbeit. Gestern habe ich also begonnen das mal nachzuholen und mit den Texas-Bildern angefangen. Oben seht ihr die Koordinaten von über 700 Bilder, die ich von meinem Urlaub behalten habe. Knappe 5 Stunden habe ich dafür gebraucht. Vielleicht sollte ich nächstes Mal einfach auf einer wirklich kleinen Insel Urlaub machen, da dürfte das deutlich schneller gehen.

Noch drei Mal schlafen

Der kommende Dienstag ist mein letzter Arbeitstag vor dem verdienten Sommerurlaub. Das ist eine gute Sache. Allerdings ist der kommende Dienstag auch mein letzter Arbeitstag an diesem Standort: Die Konzernzentrale aus dem fernen München hat beschlossen, die Gebäude in Verl dicht zu machen. Dieser Beschluß ist inzwischen fast ein Jahr her und die meisten der gut 400 Mitarbeiter sind schon lange weg. Viele unterschrieben einen Aufhebungsvertrag und haben mit einer guten Abfindung den Laden verlassen. Doch einige sind geblieben und arbeiten nun in Hamburg oder München weiter. Meine ganze Abeilung (außer mir) arbeitet seit April in Hamburg.

tracked

Ich habe mein iPhone jetzt fast zwei Jahre. Wo ich in dieser Zeit inzwischen überall gewesen bin, vermag ich nicht mehr garantiert zu sagen. Ein paar mal in Köln und in Essen, in Hamburg, in München, in Berlin..... kann also etwa stimmen, was Apple da netterweise für mich im iPhone abgespeichert hat. Aber die Verteilung sieht doch sehr unwahrscheinlich aus. Auch diese ganzen kleinen Punkte rund um die "Hauptroute" Köln-Berlin können nicht stimmen.
Bleibt also nur zu hoffen das nicht mal eines Nachts eine Spezialeinheit mein Haus stürmt und mich in ein Folterknast bringt, nur weil das iPhone mich am Tag X am Standort Y verortet hat, und da zufällig jemand ein AKW gesprengt hat. Ohne es jetzt genauer zu wissen kann ich mir sehr wohl vorstellen, das diese Daten in solch einem Fall wohl Beweis genug wären, um mich direkt nach Guantanamo Bay zu bringen :-(

Das will ich auch...

Also was so manche Release-Manager bei der Arbeit rauchen, davon will ich auch mal ein Beutel haben. Gelegentlich liest man ja von lustigen und/oder grenzwertigen Produktbezeichnungen, aber die Leute von der Linux Live CD grml haben die mit Abstand abgefahrensten Versionsnamen für ihre Releases:

    * grml 2010.12 - codename Gebrüder Grml
    * grml 2010.04 - codename Grmlmonster
    * grml 2009.10 - codename Hello-Wien
    * grml 2009.05 - codename Lackdose-Allergie
    * grml 2008.11 - codename Schluchtenscheisser
    * grml 1.1 - codename Skunk
    * grml 1.0 - codename Meilenschwein
    * grml 0.9 - codename Dioptrienotto
    * grml 0.8 - codename Funkenzutzler
    * grml 0.7 - codename Bootenschnitzl
    * grml 0.6 - codename Winterschlapfn
    * grml 0.5 - codename Tokolytika
    * grml 0.4 - codename Eierspass
    * grml 0.3 - codename Hustenstopper
    * grml 0.2 - codename Satura
    * grml 0.1 - codename OS04

Kann man sich gar nicht ausdenken sowas....

Sie kamen in Frieden

In der »Rutschwoche« fand wieder der alljährliche Chaos Communication Congress des CCC im Berliner Congress Center statt - der 27C3. Schon seit vielen Jahren wollte ich da mal hin, habe es aber aus unterschiedlichsten Gründen bisher nie geschafft. Natürlich auch dieses mal nicht.
Das der Congress schon lange kein Insider-Meeting mehr ist, sieht man auch an der Nachfrage an Eintrittskarten, welche schon lange das begrenzte Angebot übersteigt.

96 Tage

Vor 96 Tagen habe ich hier das letzen Mal was veröffentlicht. Ist schon ganz schön lange her.
Ich hatte irgendwie lange keine Lust was zu schreiben, dann wusste ich nicht genau was ich so schreiben sollte, und dann hatte ich lange keine Zeit. Das sind natürlich alles nur so Ausreden aber wenn ich die Blogger-Welt um mich herum so beobachte, bin ich nicht der einzige schreibfaule. Ich bin da auch wenig anspruchsvoll was mein digitales Alter Ego angeht. Ich kann auch gut ein paar Tage ohne Twitter oder Email leben und bei Facebook, Xing, oder den diesen ganzen neuen Web 2.0 social hype foo post-privacy Portalen bin ich sowieso nicht.
Allerdings ist in 96 Tagen auch einiges passiert. Der Sommer ist vorbei, diverse neue Technologie ist im Einsatz und einige neue Baustellen verschiedenster Art haben sich aufgetan. Eigentlich genug Gründe hier mal wieder ein paar Zeilen zu hinterlassen.

Der Bauch und die Specs.

Technische Geräte kaufen ist bei mir eigentlich keine Bauchentscheidung, nur harte Fakten entscheiden über Kauf oder nicht Kauf. Vergleichbar muss es sein, die Eigenschaften in Tabellenform aufgelistet und per Google virtuell nebeneinander gehalten, bringen Vor- und Nachteile zum Vorschein, die man auf den Produkt-Webseiten nur selten findet. Echte Testberichte schaden auch nicht, gerne aus der ct, und natürlich die Amazon Bewertungen - speziell die schlechten - gucke ich mir genauer an. Der Kopf entscheidet darum schnell ob ich zuschlagen sollte, oder halt auch nicht.

Neulich aufm Rummel

Nach jahrelanger Abwesenheit habe ich vorgestern mit ein paar Freunden mal wieder die Gütersloher Pfingstkirmes besucht. Mit Kameras und Stativen bewaffnet waren unsere Hauptziele zum Glück nicht die schlechten und überteuerten Fahrgeschäfte, Wurf- und Losbuden, sondern nur deren kostenloser Anblick aus sicherer Entfernung. Auf die blaue Stunde wartend sind wir erst noch ein paar Runden über den Platz gelaufen und haben zumindest die Getränke- und Wurstbuden zielstrebig angesteuert.

Towel Day

Die Fans wissen es natürlich, heute ist Towel Day:

Ein Handtuch ist so ungefähr das Nützlichste, was der interstellare Anhalter besitzen kann. Einmal ist es von großem praktischem Wert – man kann sich zum Wärmen darin einwickeln, wenn man über die kalten Monde von Jaglan Beta hüpft; man kann an den leuchtenden Marmorsandstränden von Santraginus V darauf liegen, wenn man die berauschenden Dämpfe des Meeres einatmet; man kann unter den so rot glühenden Sternen in den Wüsten von Kakrafoon darunter schlafen; man kann es als Segel an einem Minifloß verwenden, wenn man den trägen, bedächtig strömenden Moth-Fluss hinuntersegelt, und nass ist es eine ausgezeichnete Nahkampfwaffe; man kann es sich vors Gesicht binden, um sich gegen schädliche Gase zu schützen oder dem Blick des Gefräßigen Plapperkäfers von Traal zu entgehen (ein zum Verrücktwerden dämliches Vieh, es nimmt an, wenn du es nicht siehst, kann es dich auch nicht sehen – bescheuert wie eine Bürste, aber sehr, sehr gefräßig); bei Gefahr kann man sein Handtuch als Notsignal schwenken und sich natürlich damit abtrocknen, wenn es dann noch sauber genug ist.

wildes Schneetreiben

Nachdem ich nun knapp 6 Monate mehr oder weniger glücklich mit MacOS Leopard auf meinem PC arbeite, wollte ich jetzt mal auf das aktuelle Snow Leopard updaten. Wobei updaten nicht ganz richtig ist, ich installiere auf einen zweiten Platte neu. Offensichtlich gibt es aber im Gegensatz zum alten Leopard keine speziellen PC "Distributionen" wie iDeneb, iAtkos und Kalyway, sondern nur angepasste Bootloader für das originale Snow Leopard. Das macht die Sache aber keineswegs einfacher - im Gegenteil - jetzt gibt es duzende verschiedener How-Tos und Anleitungen, wie man den neuen Schneeleoparden auf seinem PC zum laufen kriegt.