Verfasst von Thomas am 18. Januar 2010
Als gerade im Autoradio eine Anmoderation mit den Worten »Same Same but Different« begann, fühlte ich mich schlagartig acht Monate und 10.000km östlich zurückversetzt. »Same Same but Different«, diese Worte sah ich in Phnom Penh überall. Sie standen auf jedem zehnten T-Shirt, auf Souvenirs aller Art und sogar auf handgemalten Werbetafeln irgendwelcher Strassencafes. Man hörte sie von Tourguides, von Barkeepern und von jedem, der versuchte, die wenigen Touristen in seinen Laden zu locken. Letztendlich dienten sie einer einfachen und allgemeingültigen Erklärung jeglicher asiatischer Andersartigkeit zu gewohnt Heimischem.
Der Mann im Radio sprach weiter und erzählte von einem neuen gleichnamigen Film, der diese Woche in die Kinos kommt. Es geht um einen Jungen, der in Kambodschas Hauptstadt seine große Liebe entdeckt und sie später heiratet, obwohl sie eine AIDS kranke Ex-Prostituierte ist. Natürlich ist das nicht meine Story aus Kambodscha. Aber so ein bischen abenteuerlich war mein Trip ja auch, und alleine deswegen werde ich mir den Film ganz sicher ansehen.